Diorama: M151 A1 Ford Mutt

Academy bietet seit 2002 den Ford Mutt A1 als solides Spritzgussmodell an. Eigentlich beste Voraussetzungen, um einfach drauflos zu bauen.
MODELLFAN zeigt, worauf es ankommt. Von Uwe Kern

Im Prinzip lassen sich alle Teile ohne nennenswerte Schwierigkeiten zusammenbauen. Um das Modell dem Original möglichst noch näher kommen zu lassen, sind allerdings einige Korrekturen nötig. Hierzu zählen in erster Linie die Korrektur der Spur und das Höherlegen der Hinterachse. Auch das Austauschen der Gummireifen durch Kunststoffreifen, hier aus einem Tamiya-Bausatz, erachte ich als sinnvoll, denn Ausgasen durch Weichmacher im Gummi verhindern später einen matten Farbauftrag auf den Academy-Reifen.

Da wir schon beim Plündern (Kitbashing) eines Tamiya-Bausatzes sind, werden auch gleich die Rückbank und die MG-Halterung entnommen. Academy legt in der A1-Version keine Rückbank bei, was auch korrekt ist, erst später wurden sie an Originalfahrzeugen mit eingebaut. Da ich meinen M151 offen darstellen wollte, konnte ich alle Register ziehen und ihn sinnvoll mit Zurüstsätzen ausstaffieren. Hierfür wurde der Ätzteile-Satz von eduard (35496) benutzt, der sehr filigrane Details enthält.

Auch ein Motor-Detaillierungssatz aus Resin von CMK wurde eingebaut. Hierbei ist zu beachten, dass die Kotflügel von CMK entfernt werden müssen, da sie die A2 Version darstellen. Das Funkgerät stammt von Verlinden, die Schraubenköpfe von MIG (Hexagonal Nuts/Bolts), das Lenkrad von einem Tamiya Willys Jeep, das zusammengerollte Verdeck in der Rückbank von Italeri. Zur Nachdetaillierung kamen Kupferlitze und Bleidraht in verschiedenen Stärken zum Einsatz. Das Modell blieb in Baugruppen zerlegt, um auch im Innenraum ungehindert hantieren zu können.
Ford Mutt A1

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